Albatros Projekt an der IGS Linden
Das Albatros Projekt ist ein fester Bestandteil des Bildungskonzepts an der IGS Linden und wird seit 1995 erfolgreich durchgeführt. Es richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs und bietet ihnen die Möglichkeit, in einer simulierten Arbeitsumgebung praktische Erfahrungen zu sammeln.

Konkret handelt es sich um eine einwöchige Betriebssimulation, an der alle Klassen des achten Jahrgangs gleichzeitig teilnehmen und die Abteilungen eines mittelständischen Unternehmens nachbilden. Zu Beginn der Woche beginnt die Belegschaft und die Betriebsleitung nach einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung mit der Produktion eines zuvor entwickelten Produktes. Das Produkt variiert jedes Jahr neu. So werden in einem Jahr Windspiele, im nächsten Jahr recycelte Taschen oder Kerzen, Holzspielzeuge, Teller oder ähnliches Produkte hergestellt.
Die Albatros AG besteht dabei aus den typischen Abteilungen eines Unternehmens: Personalabteilung, Werbeabteilung, Vertrieb, Produktion, Küche und Kantine, Werkschutz und Betriebsleitung. Betriebsbesichtigung können beim Werkschutz angemeldet werden.
Die meisten dort ausgeübten Berufe sind für die Herstellung eines Produktes zuständig, wie z.B. der Holzmechaniker*in oder Oberflächenveredler*in. Aber es gibt auch Bereiche, in denen das Essen gekocht, vorbereitet und verkauft oder eine Werkszeitung geschrieben wird. Und es gibt natürlich auch Gehalt, von dem man sich in der Cafeteria Essen und Trinken kaufen kann; ausgezahlt wird es in einer eigenen Währung, dem Linden-Euro.
Die Vorgesetzten sind die Lehrkräfte oder andere Unterstützer*innen. Vor dem Projekt, das von Montag bis Freitag dauert, können Aktien erworben werden. Das allererste Produkt an der IGS Linden war ein Albatros. So kommt es auch zu dem Namen: Albatros Projekt.
Hier finden sich die Berichte aus den vergangenen Jahren: