Der zweite Schweiz-Austausch mit dem CSVR in Val-de-Ruz

Im Dezember 2025 fand bereits zum zweiten Mal der Schüleraustausch zwischen unserer Schule und dem CSVR in Val-de-Ruz (Schweiz) statt. Eine Woche lang durften wir unsere SchweizerAustauschpartnerinnen und -partner bei uns begrüßen und gemeinsam viele abwechslungsreiche Tage erleben, die sowohl kulturell als auch sprachlich sehr bereichernd waren.
Die Ankunft der schweizer Schülerinnen und Schüler erfolgte am Mittwoch, den 10. Dezember, am Nachmittag. Die Wiedersehensfreude und Aufregung waren auf beiden Seiten groß. Nach der Begrüßung ging es für die Gäste direkt in ihre Gastfamilien. Der erste Abend wurde überwiegend ruhig und familiär gestaltet – viele spielten gemeinsam Gesellschaftsspiele oder verbrachten Zeit mit ihren Familien, um sich besser kennenzulernen und anzukommen.

Am Donnerstag, den 11. Dezember, begann das offizielle Programm mit einem gemeinsamen Morgen in der Schule. Der Schulleiter begrüßte die Austauschgruppe auf Französisch, was für viele ein besonderer Moment war, deswegen der Dank an Herr Langner. Anschließend ging es für alle zum Schlittschuhlaufen am Pferdeturm, was für viel Spaß und gute Stimmung sorgte. Nach einer Mittagspause in der Stadt folgte eine Stadtführung in Kleingruppen, bei der die Innenstadt Hannovers näher kennengelernt wurde. Ein kurzer Besuch des Weihnachtsmarktes rundete den Tag ab, bevor der Abend erneut in den Gastfamilien verbracht wurde.

Der Freitag wurde in der Schule verbracht, diesmal nahmen die schweizer Schülerinnen und Schüler am Unterricht ihrer deutschen Austauschpartnerinnen und – partner teil. Viele empfanden den Unterricht als spannend, anders und insgesamt deutlich lockerer als in der Schweiz. Auch wenn sprachlich nicht immer alles verstanden wurde, war es eine interessante Erfahrung, den Schulalltag in einem anderen Land kennenzulernen. Der Abend sowie das gesamte Wochenende wurden individuell in den Familien gestaltet.

Am Wochenende nutzten viele die Zeit, um sich in der Stadt zu treffen und gemeinsam shoppen zu gehen – teilweise verbrachten die Gruppen mehrere Stunden in der Stadt. Einige Gastfamilien unternahmen zudem Ausflüge in andere deutsche Großstädte wie Bremen oder Hamburg. Andere verbrachten die Zeit mit Backen, Kinobesuchen, Übernachtungen bei Freunden oder entspannten gemeinsamen Aktivitäten. Das Wochenende bot viel Raum für persönlichen Austausch und Freundschaften.

Ein besonderes Highlight folgte am Montag, den 15. Dezember, als die gesamte Gruppe gemeinsam einen Tagesausflug nach Berlin unternahm. Dort besuchten wir unter anderem den Checkpoint Charlie sowie das Mauermuseum. Wir waren am Brandenburger Tor von wo aus es nach einer ausgiebigen Mittagspause zum Alexanderplatz und am Abend wieder zurück nach Hannover ging. Der Tag hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck und vermittelte wichtige historische Eindrücke.

Am Dienstag, den 16. Dezember, erkundeten die schweizer Schülerinnen und Schüler Hildesheim eigenständig, ohne ihre deutschen Austauschpartnerinnnen und -partner. Sie besichtigten die

Stadt und sammelten weitere Eindrücke der deutschen Kultur. Der Nachmittag wurde unterschiedlich gestaltet, während einige noch Zeit in der Stadt verbrachten, entschieden sich die meisten für einen ruhigen und entspannten Abend, da die vergangenen Tage sehr ereignisreich gewesen waren.

Der letzte gemeinsame Tag, Mittwoch, der 17. Dezember, führte die Gruppe in den Zoo. Nach einer ausgiebigen Erkundung und dem Aufsuchen der Lieblings- und Hasstiere, ging es zu einer Pinguinfütterung. Die meisten sind noch für die bekannte Robbenshow geblieben. Manche trafen sich zu einem gemeinsamen Abschluss im Park. Der Abend wurde individuell verbracht.

Am Donnerstag, den 18. Dezember, hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer intensiven Woche voller Programm, neuer Eindrücke und gemeinsamer Erlebnisse waren alle müde, aber zugleich sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und die gemachten sprachlichen Fortschritte. Der Austausch hat nicht nur die Französischkenntnisse verbessert, sondern auch neue Freundschaften ermöglicht.

Ein großes Dankeschön gilt Frau Dochow für die hervorragende Organisation und die stetige Unterstützung während des gesamten Austauschs. Dieser Austausch wird allen Beteiligten sicher noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Danke auch an Frau Hattendorf.

 

Tintje Milsch, 11.7