Ein Pausenraum für den 10.Jahrgang – verwaltet in Eigenverantwortung
Ich berichte über unseren F3 Bereich. Passend zu unserem Gesellschaftslehreprojekt im 10. Jahrgang „Verantwortung“ haben wir als SV vor den Winterferien beschlossen, den Freizeitbereich, welcher unter der Cafeteria ist und zuletzt ungenutzt war, in unserer eigenen Verantwortung wieder zu eröffnen. Der F3 Bereich wurde eine lange Zeit nicht genutzt. Frau Kabus hat uns bei einem SV Treffen gefragt, ob wir ihn wieder benutzen wollen, doch diesmal sollte die Nutzung des Raumes in unserer Verantwortung liegen. Wir als Jahrgang sollen dafür sorgen, dass alle sich an Regeln halten und es zu keinen Schäden oder Konflikten kommt. Vor allem wir als Klassensprecher*innen aller sechs Klassen des 10. Jahrgangs tragen die Verantwortung für den Raum.
Unsere Aufgabe ist es, in der ersten und zweiten Pause abwechselnd den Raum zu beaufsichtigen. Dafür wurde in den SV Sitzungen ein Plan erstellt. Ich selbst beaufsichtige zum Beispiel gemeinsam mit Antim, ebenfalls aus der 10 A, jeden Dienstag den F3 Bereich. Am Anfang der Pause müssen wir immer zum Sekretariat laufen, um die Schlüssel abzuholen, und am Ende der Pause wieder dort abgeben.
Die Erfahrung, die wir als Aufsicht gemacht haben, war ähnlich. Die meiste Zeit war es sehr ruhig und angenehm während unserer Aufsichten. Die Stimmung war entspannt, Spiele wurden ausgeliehen und rechtzeitig wieder zurückgebracht. Wir haben es geschafft, uns Musik anzuschaffen, das kam gut an. Bisher mussten wir nicht mit großen Herausforderungen kämpfen. Der Raum wurde von den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs gut angenommen.
Wir haben noch eine Menge im F3 Bereich vor. Wir wollen den Raum für die Mittagspausen zugänglich machen, Kuchen oder anderes Gebäck verkaufen und generell einen Ort schaffen, wohin man sich einfach zurückziehen kann, ohne in der Kälte stehen zu müssen. Doch dafür brauchen wir auch die Unterstützung der Jahrgangsgemeinschaft. Denn wenn ihr euch an die Regeln haltet und auf unsere Anweisungen während der Aufsicht hört, können wir unseren neu gewonnenen Freizeitbereich behalten und viel mehr daraus machen.
Gyulsu Islyam