Integrierte Gesamtschule Hannover-Linden

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Gesamtschultag am 1. 2. 2011

gesamtschultag2011aDie Lacher hatte Prof. Matthias von Saldern (Uni Lüneburg) auf seiner Seite: Auf dem Gesamtschultag der Region Hannover am 1. Februar in der IGS Linden waren die über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankbar, dass der „Impuls-Referent“ die hehren Ziele und die Widrigkeiten des pädagogischen und schulpolitischen Alltags humorvoll auf den Punkt brachte.

„Individuelle Kompetenzentwicklung durch Unterricht“ lautete das Motto – und v. Saldern bemühte sich erfolgreich, den durchaus umstrittenen Kompetenz-Begriff Begriff sein zu lassen und die künftigen Herausforderungen für die Gesamtschule anschaulich zu machen. Dass in den kommenden Jahren einige scheinbar heilige Kühe zu schlachten sein werden, was Stundenplan, Leistungsmessung, Jahrgangsbezogenheit, Eignung für den Lehrerberuf u.v.a.m. angeht, daran erinnerte er die IGSn mit Nachdruck – auch vor dem Hintergrund der sog. Inklusion (hier die Folien zum Vortrag von Salderns).

Zuvor hatten, nach der Begrüßung durch Schulleiter Christoph Walther, die Grußworte von Stephan Weil und Rolf Wernstedt die Grundlage für eine positive Grundstimmung gelegt. Der Oberbürgermeister versicherte einmal mehr, dass die Stadt Hannover die IGS-Anliegen zu ihren eigenen macht. Und der ehemalige Kultusminister und Hochschullehrer erinnerte daran, dass die aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen sich im Grundsatz kaum von jenen der Gründerzeit der IGSn vor 40 Jahren (und allgemeinen, jahrhundertealten obendrein) unterscheiden. Sein abschließender, augenzwinkernder Rat: ruhig auch mal in ein philosophisches Werk hineinschauen!

Was Brix Senge, Musiklehrerin an der IGS Linden, anschließend zur Auflockerung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern veranstaltete, war eine musikalische Massen-Choreographie besonderer Art: Wie gestandene Pädagog/innen mittels Plastiktüten und Schenkelklopfen ihren Klangbeitrag zu Brahms‘ bekanntem Ungarischen Tanz in g-moll leisteten (siehe Video hier), bleibt allen unvergessen. Großes Vergnügen, großer Beifall!

In vielen Workshops (Programm hier) wurden am Vormittag und nach dem Mittagessen die Impulse aufgegriffen und in fachdidaktischem, pädagogischem oder organisatorischem Kontext diskutiert.

Etliche Stände von Organisationen oder Initiativen boten reichlich Informationsmaterial für alle Interessierten. Zudem war im Foyer eine schräg-bunte Musikinstrumenten-Installation einer Klasse von Kunstlehrerin Susanne Maletz zu bewundern (siehe hier).

Eindrücke vom Gesamtschultag finden Sie hier in unserer Fotogalerie.

(M. Altmann)