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Jahrgangsbezogene Projekte

In jedem Schuljahr werden in der IGS Linden kleinere und auch größere Projekte durchgeführt, von einzelnen Klassen, klassenübergreifend in einer Projektwoche oder vom gesamten Jahrgang.

Auf dieser Seite sollen solche Projekte dokumentiert, soll über sie berichtet werden. Die ein oder zwei letzten Beiträge finden Sie hier in der Mitte, alle Übrigen rechts unter der für den jeweiligen aktuellen Jahrgang gedachten Rubrik.

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Literatur-Café im 8. Jahrgang - 14.7.2015

2015-07-14 Literaturcafe 2Am 14.7.2015 luden die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs ein zum literarischen Kaffee (hier einige Fotos).

Zu erleben waren Kostproben aus der kreativen Werkstatt. In den Klassenräumen mit Gongsignal jeweils angekündigt, wurden eigene kurze Geschichten vorgelesen und mit teils großem Beifall honoriert. Eingeladen waren andere Klassen aus dem kommendem 8. Jahrgang, Eltern, Geschwister und Lehrer der IGS Linden, die dann gespannt lauschend den vielseitigen Geschichten zuhörten. Mein Leben und Ich - so lautete das Themenmotto der Geschichtenwerkstatt. Von Sturzflügen eines Gummibären, von einem durchschnittlichen Mädchen an durchschnittlicher Schule mit durchschnittlichem Leben war ironisch zu hören. Da wurden Tafeln, Gardinen und Lampen und verliebte Wasserpfützen, dramatisch in Szene gesetzt, zu Protagonisten.

In den Wochen zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Themas Kurzgeschichtenim Deutschunterricht durch eine Schreibwerkstatt die Gelegenheit bekommen, das Erzählen und Aufschreiben eigener Texte und eigener Kurzgeschichten anzugehen. Die so entstandene bunte Vielzahl konnte das Publikum und konnten die Mitschüler/innnen erleben: sensibel gestaltete Erzählungen, Ernsthaftes wie Merkwürdiges, Witziges, Freches, Gruseliges oder Beschreibendes wurden in den kleinen Runden vorgelesen. Gegenseitige Rückmeldungen bewiesen darüber hinaus, mit welchem Engagement hier erzählerisch gearbeitet wurde. Es ließ sich viel erfahren über Einzelne und auch über die Achtklässler-Generation, über Hoffnungen, Sorgen und über Fantasien.

Die Atmosphäre war toll, 140 Schülerinnen und Schüler und circa 45 Gäste hörten in acht verschiedenen Sitzkreisen konzentriert einander zu und belohnten jeden Text mit anerkennendem Applaus. Kaffee und Kuchen, durch die Eltern und Lehrer bereitgestellt, wurden im Flur während der Pausen angeboten - auch eine Gelegenheit, sich im Gespräch auszutauschen.

Die Schülerinnen und Schüler haben einen außergewöhnlichen gemeinsamen Nachmittag verbracht. Vielleicht und hoffentlich ein Anreiz, dies zum festen Bestandteil im Programm des 8. Jahrgangs werden zu lassen - denn nach eigener Aussage waren das Thema und der Abschlussnachmittag gelungen!

(Anna Mutz)

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Der 6. Jahrgang füllt den Anti-Rassismus-Tag aktiv mit Inhalten

2012-02AntiRT_Jg6_1Anlässlich des Antirassismustages haben sich Schüler/-innen des 6. Jahrgangs am Projekttag (Donnerstag, 15.03.2012) aktiv zunächst in ihren Klassen und dann mittels eines Theaterstücks („Feindberührung 2.0“ vom Theater in der List) mit den Themen der Ausgrenzung – z.B. auf Grund der Hautfarbe und des „Andersseins“ - und der Gewalt auseinandergesetzt. Das Theaterstück ist ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden.

Zwei Schülerinnen (Tonicha Antonio und Lale Sander aus der 6d) berichten:

Wir fanden, dass der Anti-Rassismus-Tag sehr gut gelungen ist, denn die Themen, die wir alle selber bearbeitet haben, waren sehr aufschlussreich.2012-02AntiRT_Jg6_2

Die Themen waren gut, um sich z.B. in die Rolle eines „Mobbingopfers“ hineinzufühlen oder was Kinder/Jugendliche dazu bringt andere zu „mobben“. Die Filme zum Anti-Rassismus-Tag waren gut gemacht und gut dargestellt. Wir finden es gut, dass die Kinder/Jugendlichen, die in den Filmen mitgespielt & mitgewirkt haben, ungefähr in unserem Alter sind. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir fanden es toll, dass wir ab & zu auch mal Pausen gemacht haben und auch Quatsch machen durften. Das Theaterstück war super und spannend. Die Stellen waren lustig und andere waren sehr aufschlussreich. In dem Theaterstück geht es darum, dass Ben (Schüler), der im Übrigen „Ballerspiele“ spielt, um seine Aggressionen loszuwerden und den Hausmeister kennenlernt und sofort sagt, er solle wieder in SEIN eigenes Land gehen, ohne ihn richtig zu kennen. Aber nach und nach lernen sie sich besser und besser kennen und der Hausmeister kommt nach und nach hinter das Geheimnis von Ben. Wie das Geheimnis lautet???, das müsst ihr euch schon selber anschauen. Wir sagen nur so viel: Es lohnt sich auf jeden Fall anzuschauen.2012-02AntiRT_Jg6_3

Fazit: NIEMAND sollte wegen seiner Hautfarbe, Herkunft oder seines Aussehens ausgegrenzt oder sogar „gemobbt“ werden. Denn JEDER hat die gleichen Rechte und NIEMAND hat das Recht, dich schlecht zu beurteilen, nur weil du anders bist oder anders aussiehst.

(K. Rohde)

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Urb.Chor.Mrz11-1

Projekt "Urbane Choreografien"

Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der IGS Linden hat die Klasse 8e im vergangenen Jahr ein Projekt unter der Leitung von Mikhail Honesseau, einem ausgebildeten Tänzer, Choreographen, Dozenten und Regisseur begonnen. Es nennt sich Urbane Choreografien und ist ein Tanzprojekt, welches nicht vorrangig bekannte Tanzelemente beinhaltet, sondern das Besondere, das Urbane, das Kreative und Innovative vereint. Die Schüler lernen ihren Körper einzusetzen und Grenzen zu überwinden, sich mit anderen Read More zu einer Körperskulptur zusammenzufinden und schnell Positionen zu verändern.

Alles in allem stellt diese Art von künstlerischem Umgang mit dem Körper nicht nur für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Bereicherung und gleichzeitig eine Herausforderung dar, sondern ermöglicht auch dem Betrachter, sich ganz individuell in die Kunst dieser Choreografien hineinzudenken.

(A. Reinke)