Integrierte Gesamtschule Hannover-Linden

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Gignac-la-Nerthe

Frankreichaustausch 2016/2017 Teil 2: Unser Besuch in Gignac-la-Nerthe im März

2017 03 Gignac 1Vom 23. bis 31.3.17 besuchten wir, die Austauschgruppe des 8. und 9. Jahrgangs mit den Lehrerinnen Frau Dochow und Frau Heine, unsere Partnerschule Collège Le Petit Prince in der französischen Kleinstadt Gignac-la-Nerthe. Nach der ganztägigen, zum Schluss sehr anstrengenden Anreise mit dem Zug kamen wir genau wie im letzten Jahr bei strömendem Regen am TGV-Bahnhof in Aix-en-Provence an. Von dort wurden die Schüler/innen von ihren Austauschpartner/innen abgeholt und zu den Familien nach Hause gebracht.

Die Eindrücke des Empfangs in den Familien waren sehr positiv, auch wenn alle am nächsten Morgen ziemlich müde waren. Neben einer kurzen Schulbesichtigung, einer Einheit Sprachanimation und dem gemeinsamen Essen in der Mena fand an diesem Tag auch noch ein Basketballturnier statt, bei dem vier binationale Teams gegeneinander antraten. Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen, so konnte das Turnier auf dem Sportplatz stattfinden.

Das sich anschließende Wochenende verbrachten die Schüler/inne2017 03 Gignac 2n in den Gastfamilien: Es wurden unter anderem Ausflüge nach Aix-en-Provence oder ans Meer, Wanderungen, der Besuch eines Freizeitparks oder Übernachtungspartys unternommen. 

Am Montag stand eine Exkursion in die Camargue statt. Wir fuhren mit dem Bus in die Stadt Arles, wo wir einen Stadtrundgang machten und ein Museum besichtigten. Nach einem Picknick bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir weiter in das Naturschutzgebiet, um dort während einer Kutschfahrt Tiere zu beobachten.

2017 03 Gignac 3Am Dienstag ging es dann nach Marseille. Bei sommerlichen Temperaturen wanderten wir durch die Stadt bis hinauf zur Kirche Notre-Dame de la Garde. Von dort aus konnten wir einen wundervollen Ausblick über die ganze Stadt genießen. Danach machten die Schüler noch eine Stadtrallye und hatten schließlich noch Zeit zum Shoppen in der Einkaufspassage „Les Terrasses du Port“.

2017 03 Gignac 4Am Mittwoch hatten die Schüler/innen – wie in Frankreich üblich – nur bis mittags Unterricht. In den ersten zwei Stunden besuchten die deutschen Schüler den französischen Fachunterricht und im Anschluss gestalteten sie gemeinsam mit ihren Austauschpartnern Plakate zum Projektthema „Wasser“ im Rahmen eines kleinen Kunstworkshops.

2017 03 Gignac 5Der letzte Tag des Aufenthalts war ein langer Schultag, an dem wir zunächst einen Spaziergang zum Rathaus von Gingac machten, um dort von Mitarbeitern des Bürgermeisters mit einem kleinen Frühstück empfangen zu werden und einiges über die Stadt zu erfahren. Nach einer Stunden Unterricht und dem Mensaessen wurden nachmittags die Wasser-Plakate fertig gestellt. Es fand außerdem eine Anschlussreflexion statt, bei der die Teilnehmer/innen positive sowie negative Erfahrungen besprechen konnten. Die Rückmeldungen der Schüler/innen waren sehr positiv, sowohl was die gemeinsamen Unternehmungen anging als auch in Bezug auf den Kontakt mit dem Austauschpartner und den Fortschritt in der Fremdsprache.

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Abends gab es eine Abschiedsfeier, bei der sogar ein wenig getanzt wurde. Bei der Verabschiedung flossen wieder viele Tränen… Viele der aus dem 8. Jahrgang teilnehmenden Schüler/innen wollen nächstes Jahr wieder mitfahren!
(Eva-L.Heine)

Frankreichaustausch 2016-2017: Besuch der Franzosen im Dezember

20161202-F-Austausch 1Der deutsch-französische Schüleraustausch im Schuljahr 2016-2017 begann mit dem Besuch der französischen Schülerinnen und Schüler bei uns in Hannover. Vom 30.11. bis 08.12.16 waren 21 französische Jugendliche sowie ihre drei Lehrkräfte vom Collège Le Petit Prince in Gignac-la-Nerthe unsere Gäste. Von Seiten der IGS Linden nehmen 22 Schüler/innen des 8. und 9. Jahrgangs mit ihren Lehrerinnen Frau Dochow und Frau Heine am Austausch teil.

Unser Programm startete am Donnerstagmorgen mit einer Schulführung, Kennlernspielen und einigen Unterrichtsstunden, in denen die französischen Schüler/innen den IGS-Unterricht erleben konnten.

20161202-F-Austausch 2Am Freitagmorgen bereiteten wir einen Stadtrundgang durch Hannover in Kleingruppen vor, den die Teilnehmer/innen dann anschließend am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten. Die winterlichen Temperaturen waren für die Schüler/innen aus Südfrankreich, die mediterrane Temperaturen gewöhnt sind, ein kleiner Schock. Der Weihnachtsmarkt mit Crêpes und Kinderpunsch erwärmte sie dann aber zum Glück wieder ein bisschen.

Das Wochenende verbrachten die Austauschpartner/innen gemeinsam mit ihren Familien oder Freunden. Es wurden viele schöne Ausflüge und Aktivitäten unternommen, sodass alle französischen Schüler/innen begeistert vom Wochenende berichteten und sich nun schon Gedanken über das Programm in Frankreich machen.

20161202-F-Austausch 3Am Montag machten wir eine Exkursion in die Hansestadt Hamburg. Da der Austausch diesmal unter dem Projektthema „Gewässer“ steht, bot sich dieser Ausflug mitsamt einer Hafenrundfahrt und einem Gang durch den alten Elbtunnel an. Auch in Hamburg machten uns die Temperaturen unter Null ein wenig zu schaffen, obwohl den ganzen Tag die Sonne schien.20161202-F-Austausch 4

Am Dienstag besuchten wir das Aquarium Sealife und verbrachten anschließend einen spaßigen Nachmittag beim Bowling.

Sprachanimation, Teilnahme am regulären Unterricht sowie das gemeinsame Essen in der Mensa füllten den Mittwochvormittag. Am Nachmittag stand die obligatorische Reflexion und Evaluation der gemeinsamen Zeit an. Am Abend fand wieder eine Abschiedsparty im F3-Bereich statt, bei der die Schüler/innen zusammen Billard spielten, quatschten, aßen und tranken…

Bei der Verabschiedung am Bahnhof am Donnerstagmorgen gab es wieder einige Tränen. Die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen im März 2017 in Gignac ist groß!

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Frankreichaustausch März 2016: Besuch der französischen Partner in HFrankreich 1annover

Der deutsch-französische Schüleraustausch 2016 begann mit dem Besuch der französischen Schülerinnen und Schüler bei uns in Hannover. Vom 7. bis 14. März waren 25 französische Jugendliche sowie ihre beiden Lehrerinnen vom Collège Le Petit Prince in Gignac la Nerthe unserer Gäste. Trotz winterlicher Temperaturen wurden die deutschen und französischen Teilnehmer/innen schnell miteinander „warm“.

Unser Programm startete am Dienstagmorgen mit einer Schulführung und den ersten Eindrücken aus dem Unterricht an der IGS Linden. Die französischen Schüler/innen waren sehr angetan von unserer Art den Unterricht zu gestalten. Nachmittags machten wir einen Stadtrundgang, der schließlich mit einem Besuch des Sprengelmuseums endete.

Am Mittwoch verfolgten die Austauschschüler/innen unseren Anti-Rassismus Tag in verschiedenen Stammgruppen mit. Nachmittags wurde gemeinsam gegrillt. Am Donnerstag fuhren wir gemeinsam nach Berlin, um dort den Bundestag zu besichtigen und eine Stadtrundfahrt zu machen.

Sprachspiele, Teilnahme am regulären Unterricht sowie das gemeinsame Essen in der Mensa füllten den Freitagvormittag. Nachmittags besuchten wir die Herrenhäuser Gärten. Da der Freitag schon der letzte gemeinsame Schultag war, fand am Abend eine Abschiedsparty im F3-Bereich statt, bei der die Schüler/innen zusammen Billard spielten, tanzten, quatschten, aßen und tranken…

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Das Wochenende verbrachten die Austauschpartner in ihren Gastfamilien. Am Montagmorgen gab es dann einen tränenreichen Abschied. Die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen im Mai in Gignac ist groß!

 

Unsere Partnerschule in Frankreich

Collège „Le Petit Prince“ , benannt nach der berühmten Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry, so heißt unsere Partnerschule in Gignac-la-Nerthe, einem Vorort von Marseille.

Der Ort liegt ganz in der Nähe der schönen „Côte Bleue“, der blauen Mittelmeerküste, und zum Norden hin ist man schnell am „Étang de Berre“, einem großen See. Direkt in der Nachbarschaft: die allen bekannte Provence, für viele die schönste Gegend Frankreichs.

Der Austausch mit Gignac läuft seit Mägignacrz 2006.

IDas Collège ist eine Gesamtschule wie die unsere, aber nur mit 700 Schülern. In Frankreich ist das die übliche Schulform, die alle Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse besuchen. Erst dann entscheidet sich, ob jemand eine Ausbildung macht (selten) oder ob er eine Fachoberschule/Lycée professionelle (häufig) oder das traditionelle Gymnasium/Lycée classique (häufig) besucht.

In den französischen Schulen ist es etwas strenger als bei uns. Die Schüler haben keine eigenen Klassenräume, sondern wechseln immer in die Fachräume der Lehrer. Noch so manches ist anders als bei uns, auch in den Familien.

Wer Lust hat, darüber mehr zu erfahren, sollte einfach mal gucken, ob er nicht das nächste Mal mitfährt bzw. jemanden aus Frankreich aufnimmt. Um auf den Geschmack zu kommen oder einfach auch nur, um einen besseren Eindruck zu bekommen, schaut euch unsere Fotos in der Bildergalerie oder in der Schule im Flur zur Bibliothek an.

Hier geht es zur Bildergalerie der ersten Besuche in und aus Frankreich